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Die Geschichte
Die Bäckerei Ströck wurde 1970 in Wien-Donaustadt gegründet. Die Brüder Gerhard und Robert Ströck übernahmen, beide noch nicht einmal 20 Jahre alt, 1977 den Betrieb, der zu diesem Zeitpunkt gerade 10 Mitarbeiter hatte und in der Langobardenstraße 9 im Keller unter schwersten Bedingungen produzierte. Schon bald darauf begann aufgrund der herausragenden Qualität der produzierten Back- und Konditoreiwaren, die sich schnell in der Umgebung herumsprach, eine unglaublich rasche Expansion des jungen Unternehmens. Die Produktpalette wurde laufend erweitert und 1989 übersiedelte die Produktion an den heutigen Standort in Wien 22, Johann-Ströck-Gasse 1/Industriestraße 68.
War dieser Standort anfangs eher noch zu großzügig dimensioniert, so herrschte aufgrund der wachsenden Auftragslage schon bald Raumnot in der Produktionsstätte. Nach mehreren An- Zu- und Aufbauten, bei denen die ursprüngliche Nutzfläche des Gebäudes verfünffacht wurde, entschied sich die Familie Ströck 1999 zur teilweisen Ausgliederung der Produktion in eine nur 500 Meter entfernte Fabrik, die von der Firma Nestle erworbene Liegenschaft, Lexergasse 1.
Die Produktion der traditionell handwerklich hergestellten Back- und Konditoreiwaren erfolgt im Rahmen der Ströck-Brot Gesellschaft mbH. Der Warenvertrieb erfolgt mehrheitlich über den Lebensmitteleinzelhandel. Als weiterer großer Vertriebskanal dient ein seit 1991 kontinuierlich gewachsenes Filialnetz, das mittlerweile 62 Geschäfte in Wien, 5 Geschäftslokale am Flughafen-Wien und 1 Geschäftslokal in Gerasdorf umfasst.
Die Struktur des Unternehmens hat sich trotz der sehr raschen Expansion nicht verändert - alle wesentlichen Bereiche (Produktion, Expedit, Filialen, Finanz- und Rechnungswesen) werden unter großem persönlichen Einsatz nach wie vor von den Ehepaaren Gerhard und Gabriele Ströck sowie Robert und Irene Ströck geleitet.
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Die Produktpalette
Neben traditionellen Brot- und Gebäcksorten bietet das Sortiment auch Spezialitäten aus dem mediterranen Raum wie Oliven- oder Tomatenbrot, Toskanawecken oder Foccacia. Im süßen Bereich reicht die umfangreiche Palette von Nuss- und Mohnstrudeln nach burgenländischen Traditionsrezepten, Butterplundergebäcken, ofenfrischen Croissants aus dem Ladenbackofen bis zu amerikanischen Donuts und Muffins. Auch für den "kleinen Hunger zwischendurch" bietet Ströck ein vielseitiges und abwechslungsreiches Imbiss- und Snackangebot.
Ein wesentliches Segment ist die Produktion von BIO-Backwaren, die am Standort in der Lexergasse erzeugt werden. Bereits im Jahr 1994 hat die Firma Ströck gemeinsam mit Billa/Merkur die Produktlinie "ja natürlich" im Backwarenbereich mitentwickelt und kontinuierlich den Ausbau der BIO-Schiene vorangetrieben.
Im Zuge der BIO-Produktion wird das Unternehmen laufend von staatlichen BIO-Kontrollstellen und der Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien überprüft und dabei stets als Vorzeigebetrieb ausgezeichnet. Schließlich erhielt Ströck auch für die umweltgerechte Entsorgung der Retourwaren Umweltpreise.
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Die Mitarbeiter
Die Firma Ströck ist mit einem aktuellen Mitarbeiterstand von ca. 1250 Arbeitnehmern ein wichtiger Arbeitgeber der Region. Kompetentes Personal ist dabei der wesentliche Faktor in der Qualitätsabsicherung. Zur Zukunftssicherung legt Ströck großen Wert auf die Ausbildung von Lehrlingen. Derzeit werden in der Produktion und im Verkauf 65 Lehrlinge beschäftigt, die bei Berufswettbewerben stets zu den Besten der Branche zählen.
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Die Filialen als Kompetenzzentrum der Nahversorgung
Neben dem Lebensmitteleinzelhandel tragen die Ströck-Filialen als Bäckerei- und Konditoreifachgeschäfte ganz wesentlich zur Nahversorgung bei! Dabei legt Ströck zum einen das Augenmerk auf ein möglichst umfassendes Warenangebot im Bereich der Eigenprodukte und zum anderen wird versucht, mit "Functional Food" den Kunden einen Zusatznutzen zu bieten.
Die großzügigen Öffnungszeiten der Geschäfte ermöglichen sowohl Frühaufstehern ein bekömmliches Frühstück als auch Nachtschwärmern einen kleinen (warmen) Snack oder Pizza. Diese Angebote werden wochentags vor allem in den U-Bahn-Filialen dankend angenommen, wenn gehetzte Kunden für die kompetente und zielstrebige Kundenbetreuung der Ströck-Verkäuferinnen dankbar sind. Zur Entspannung kann in den vielen Ströck-Filialen, die einen Kaffeehausbereich inkludiert haben, der Nachmittagskaffe bei einer kleinen Jause genossen werden. Aufgrund der oftmaligen Belieferung tagsüber bzw. das Backen vor Ort in den Filialen sind die Ströck-Vitrinen auch abends noch reich bestückt.
Die Firma Ströck setzt bei der Erfüllung des Kundenauftrages zur Nahversorgung neben der hohen Qualität der Back- und Konditoreiwaren schon seit geraumer Zeit auf Ladenkonzepte nach dem Vorbild der amerikanischen "DELI´s"! Dabei werden neben den herkömmlichen Bäckereiprodukten zusätzlich Milch- und Molkereiprodukte (wie Käse und offene Aufstriche), erlesene offene Wurst- und Schinkenprodukte, italienische Feinkostspezialitäten, kalte und warme Imbisse (wie Bagels, Baguettes, heißer Leberkäse), vegetarische Produkte (wie heiße Spinat- oder Tomatentascherl) und Convenience Produkte (verzehrfertige abgepackte Salate, Frischsäfte, Sandwiches) angeboten.
Im Kaffeehausbetrieb hat sich die Firma Ströck mit der exzellenten Führung des Stammhauses der Familie in Wien 22, Langobardenstraße 9, einen Namen gemacht. Die dabei erworbene Kompetenz wird mittlerweile auch an vielen anderen Standorten mit einer gelungenen Kombination aus Gemütlichkeit und Praktikabilität unter Beweis gestellt. Die speziell für Ströck geröstete Kaffeeeigenmarke "Baker's Coffee" wird in den Filialen mit Kaffeedepot in 4 verschiedenen Sorten zum Verkauf angeboten.

Mit Anfang August 2006 stellte Ströck in seinen Filialen den Kaffeeausschank auf BIO-FAIRTRADE Kaffee um und bekennt sich damit ein weiteres Mal zum nachhaltigen und rücksichtsvollen Umgang mit der Umwelt.
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Innovation als Kredo
Bereits frühzeitig erkannte die Unternehmerfamilie Ströck die Notwendigkeit dem Kunden "etwas bieten zu müssen". Dem entsprang die Idee produktgruppenspezifische Themenwochen zu veranstalten. Damit waren die Ströck-Filialen zum damaligen Zeitpunkt die Vorreiter auf dem Gebiet der themenbezogenen "Aktionswochen". Was mit "Amerikanischen Wochen" begann, wurde mit italienischen Wochen, französischen Wochen, steirischen Herbstwochen u.s.w. fortgesetzt. Mittlerweile finden die Aktionswochen ganzjährig in regelmäßigen Abständen von 4 Wochen statt.
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