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Kaffee, Kakao und Tee in FAIRTRADE-Qualität bei Ströck

Neben Brot, Gebäck und Mehlspeisen aus Mehl mit 100%iger Ursprungsgarantie aus Österreich und der Region sind wir stolz darauf, dass wir bereits seit August 2006 das Projekt FAIRTRADE unterstützen, indem wir 2006 unsere gesamte Kaffeeausschank auf Bio-FAIRTRADE-Kaffee umgestellt haben. 2011 gingen wir noch einen Schritt weiter und stellten den kompletten Ausschank auf FAIRTRADE um. Sie erhalten daher in allen Ströck-Filialen ausschließlich Bio-FAIRTRADE-Kaffee und Bio-FAIRTRADE-Tee sowie FAIRTRADE-Heiße Schokolade. Zusätzlich können Sie zwischen der klassischen Vollmilch – natürlich auch in Bio-Qualität, aus dem Waldviertel – oder Sojamilch*, die aus gentechnikfreien Sojabohnen aus Österreich stammt, wählen.

 

Damit ist Ströck einen großen Schritt voraus, indem fair gehandelter Kaffee, Tee und Heiße Schokolade ausgeschenkt wird und man seinen FAIRTRADE-Kaffee in 100%iger Bio-Qualität, von der Kaffeebohne bis zur Milch, genießen kann. So versteht sich Nachhaltigkeit bei Ströck über alle geografischen Grenzen hinweg. Für noch individuelleren Kaffeegenuss sind alle Kaffeevarianten in zwei Größen (200 und 400 ml) erhältlich und können mit drei Bio-Geschmacksrichtungen verfeinert werden: Karamell, Haselnuss oder Vanille.
 

Für Ihren perfekten Start in den Tag finden Sie eine Vielzahl an Frühstücksmöglichkeiten bei Ströck. Wiener, Pikantes und Süßes Frühstück bekommen Sie ganztags in allen Ströck-Filialen mit Kaffeeausschank. Ströck-Kaffeehäuser überraschen mit einem vielseitigen Frühstücksangebot – von der klassischen Eierspeise, über warmen Apfelstrudel mit Vanillesoße bis hin zum Joghurt mit frischen Früchten wird alles geboten.
 

Der bei Ströck ausgeschenkte Kaffee besteht zu 100 % aus BIO-Arabica Bohnen aus südamerikanischen Hochlandlagen und ist von höchster Qualität, mit einem angenehm kräftigen Aroma.


*einzelne Filialen führen aus technischen Gründen keine Sojamilch: Schwedenplatz, Viktor-Adler-Markt, Neulerchenfelder Straße und Airport HCW (Stand: Mai 2013).

FAIRTRADE - Information

Das FAIRTRADE System garantiert den ProduzentInnen faire Preise, die deutlich über den üblichen Zahlungen liegen und unabhängig von den Weltmarktpreisen sind. Zusätzlich erhalten die ProduzentInnen Aufschläge für die Umstellung auf biologischen Anbau und für Sozialprojekte.

FAIRTRADE ist ein gemeinnütziger Verein, er ist nicht darauf ausgerichtet, Gewinne zu erwirtschaften. Die Finanzierung des Vereins erfolgt durch Gebühren für die Nutzung des FAIRTRADE Gütesiegels, Vereinsmitgliedsbeiträge und Zuschüsse verschiedener Organisationen, z.B. der Europäischen Gemeinschaft, Caritas oder des WWF.

FAIRTRADE verkauft selbst keine Produkte sondern verleiht fair gehandelten Produkten das FAIRTRADE Gütesiegel. Der Verein ist die weltweit größte Organisation dieser Art und fördert den fairen Handel zugunsten von ProduzentInnen in Asien, Afrika und Lateinamerika. Das Sortiment umfasst Kaffee, Tee, Schokolade, Bananen, Baumwolle, Honig, Zucker, Reis, Rosen, Säfte und Weine. Die Produkte sind in mehr als 4.000 Supermärkten erhältlich.

FAIRTRADE Kontrollsystem

Eine unabhängige Kontrolle ohne wirtschaftliches Eigeninteresse ist wichtig, damit das FAIRTRADE Gütesiegel glaubwürdig bleibt. Dafür ist das unabhängige Kontrollunternehmen FLO Cert GmbH zuständig. Es ist u.a. für die Zertifizierung der Produzenten, die regelmäßige Kontrolle der Einhaltung der FAIRTRADE Kriterien und des Warenflusses und die Überprüfung der Partnerorganisationen verantwortlich.

Kriterien und Vorteile von FAIRTRADE

Diejenigen, die durch FAIRTRADE Vorteile haben, sind:

- die Kleinbauernfamilien
, weil sie sich durch den Handel nach den FAIRTRADE Regeln eine gesicherte Existenz aufbauen können. Sie erhalten Prämien, die nur im sozialen und ökologischen Bereich verwendet werden dürfen, z.B. für reines Trinkwasser, den Aufbau eines Schulsystems oder die Umstellung auf Bioanbau.

- die PlantagenarbeiterInnen
, weil durch FAIRTRADE menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen geschaffen werden: z.B. gesetzliche Mindestlöhne, Schutz vor Vergiftung mit gefährlichen landwirtschaftlichen Chemikalien, das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit.

- die VerbraucherInnen
, weil sie Qualitätsprodukte aus naturnahem Anbau genießen können. FAIRTRADE garantiert für die Herkunft und Überprüfung der Produkte. Wenn nur 10 Menschen im Norden FAIRTRADE Kaffee konsumieren, kann eine ganze Familie im Süden überleben.

- die Natur
, weil FAIRTRADE Erzeugnisse mit Respekt zur Natur und nachhaltig angebaut werden, z.B. durch gemischten Anbau mit Schattenbäumen, durch Vermeidung von genveränderten Substanzen und von Abfall. Der Regenwald und natürliche Gewässer werden geschützt.

- die Kinder in den Ländern des Südens
, weil Kinderarbeit verboten ist, und das Familieneinkommen zur Versorgung reicht. Außerdem ermöglichen FAIRTRADE Prämien den Aufbau von Schulen.

FAIRTRADE Kaffee

Kaffee ist eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Waren im Handel zwischen den so genannten Industrie- und Entwicklungsländern und der weltweit zweitwichtigste Exportrohstoff. Durch das starke Schwanken der Kaffeepreise auf den Weltmärkten verarmen in vielen Anbauländern hunderttausende Menschen, vor allem kleinbäuerliche Familien. Der Anbau von Kaffee nach FAIRTRADE Richtlinien hilft diesen Menschen, so dass sie angemessen vom Verkauf ihrer Produkte leben können. So müssen sie ihre Betriebe nicht aufgeben und in die Slums der Städte ziehen.

Eine Folge der Kolonialzeit war die Umstellung von kleinen Familienbetrieben auf große Kaffeeplantagen mit Monokulturen. Zur Produktionssteigerung wurden Mineraldünger und Pestizide notwendig. Im Gegensatz dazu kommen FAIRTRADE Kaffees nur von Kleinbauernfamilien, die kaum Insektenvernichtungsmittel oder künstlichen Dünger verwenden. Durch die Einhaltung der FAIRTRADE Grundregeln ist gewährleistet, dass nachhaltig und mit Rücksicht auf die Umwelt gewirtschaftet wird. FAIRTRADE Kaffee ist also grundsätzlich umweltfreundlicher hergestellt als herkömmlicher Kaffee.

Weitere Informationen zu FAIRTRADE finden Sie hier.