Ströck Blog

Weizen, Held oder Schurke?

Die gute Nachricht zuerst: Gluten ist für Sie allerhöchstwahrscheinlich völlig unbedenklich. Wenn Sie nicht täglich mehrere Kilo Brot verschlingen, macht Gluten Sie weder krank noch dick noch müde, es verursacht nicht einmal Blähungen.

Modernist Cuisine

Nathan Myhrvold (56) ist ein ungewöhnlicher Bäcker. Er hat Mastertitel in Geophysik, Weltraumforschung und mathematischer Ökonomie sowie einen Doktortitel in theoretischer und mathematischer Physik.

Ökosystem Mensch

Das Innenleben eines Menschen – vor allem die Beschaffenheit und Bakterienwelt des Darms – dürfte mit verantwortlich sein für sein Seelenheil. Und vice versa. Auch wenn vieles vorerst ungewiss bleibt, das Ökosystem Mensch und die Wechselwirkungen zwischen Darm und Gehirn werden derzeit intensiv erforscht. Naturgemäß findet dabei auch die Ernährung Beachtung.

Das Lebensmittel #1

Im Jahr 2011 statuierte die UNO-Vollversammlung: „Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu sanitärer Grundversorgung gehört zu den Menschenrechten.“ Süßwasser ist für das Leben auf der Erde entscheidend. Es hat zwar nur einen Anteil von weniger als drei Prozent an den globalen Wasserreserven, dennoch wäre das vorhandene Vorkommen mehr als ausreichend. Allerdings hat die Natur, weltweit gesehen, für eine ungleichmäßige Verteilung gesorgt. Wir Österreicher importieren etwa 50 Prozent des virtuellen Wasserverbrauchs. Viele sehr wasserintensive Importgüter stammen aus Ländern, in denen Wasserknappheit herrscht oder die mit landwirtschaftlichen Problemen kämpfen.

Was noch auf den Teller darf

Früher war das Leben angeblich einfach: Die Milch kam vom Bauern und nicht aus dem Kühlschrank, die Wurst vom Fleischer und nicht aus dem Supermarkt und der Fisch aus dem Meer und nicht aus dem Tiefkühler.

Das Heuschreckenszenario

Alles deutet darauf hin, dass wir schon in wenigen Jahren Heuschrecken, Maden und Mehlwürmer essen werden. Kluge Namensneuschöpfungen à la Wüstengarnele und auch erste schicke Kochbuch-Neu­erscheinungen haben ein klares Ziel: Ekelgrenzen überwinden helfen.

2000 qm für Jeden

Die Welt als Acker und Vorstellung: Auf 2.000 m2 bestellt die Berliner Zukunftsstiftung Landwirtschaft einen eindrucksvollen „Weltacker“. Darauf wachsen anteilsmäßig alles Obst und Gemüse sowie alle Feldfrüchte, wie sie global verteilt angebaut werden.
 Benedikt Härlin über den Acker als plakative Infografik und 3D-Sinnbild.